Work-Life-Balance

Alle sprechen darüber, fast kaum einer macht's.


Work-Life-Balance - ein heute allgegenwärtiger Begriff und eine erstrebenswerte Daseinsform, leider von den wenigsten erreicht. Jahrzehnte lange Räuberei an meiner Gesundheit haben mich zu einem Umdenken bewegt (ärztlich verordnet). Ich musste umdenken. Hier schreibe ich über die Möglichkeiten, die es gibt, dies umzusetzen. 


Der weit verbreitete Mythos, der uns schon von den Großeltern mit auf den Weg gegeben wurden ist doch der, dass wir glauben - wenn wir jeden Tag viel arbeiten, wir eine bessere Zukunft haben werden.

Was uns nicht gesagt wurde - wenn langes arbeiten, Überstunden und Sonderschichten unserem Geldbeutel füllen, führt das auch zu einer Überforderung des Körpers. Wir sind nicht auf Dauerbetrieb am oberen Limit ausgelegt.

Die Folgen sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Schlafstörungen, Desinteresse, du fühlst dich traurig, bist reizbar und ziehst dich aus aus deinem sozialen Umfeld zurück. Eben weil dich die Arbeit am oberen Rand deiner Leistungsgrenze hält und du zu nichts anderem mehr die Kraft aufbringen kannst.

Die Folgen führt unweigerlich zu Verschleiß. Verschiedenste mentale Veränderungen oder Ausfälle machen sich bemerkbar. da hilft auch kein verlängertes Wochenende in einem Spa. Erkrankungen will ich es noch gar nicht nicht nennen. Körperliche Veränderungen, Verschleiß und dann ist es meist schon zu spät,  wird einem erst bewusst, wenn man in dieser Spirale gefangen ist und man ohne Hilfe nicht mehr heraus kommt. Ein körperliches Signal um hier die Reißleine zu ziehen ist dann der allseits bekannte Burnout der mit vielen Fassetten daherkommt und dem in unserer leistungsorientierten Gesellschaft immer mehr zum Opfer fallen. 

Opfer, die ihr Glück und ihre Gesundheit als kleine Zahnrädchen im großen Räderwerk gegen Geld getauscht haben. Geld, welches sie im Jetzt nicht ausgeben können und denken, es für später zu nutzt, wenn dann mal ein Privatleben kommt.

Was nutzt aber all das Geld, welches eh nicht reicht, wenn du ein durch Krankheit gezeichnetes Leben führst. Falls es dich nicht schon vorher mit einem Herzinfarkt oder Schlaganfall dahingerafft hat - beides mögliche Spätfolgen eines Burnout.

 

Offensichtlich ist der einzige Weg, der hier herausführt – weniger Arbeit.

 

Die derzeitige allgemeine Formel 8/5, also 8 Stunden, 5 Tage ist soweit OK, wenn es dann noch eine Arbeit ist, die dich erfüllt – das Optimum. Nur finde einmal „die Arbeit“ und dann den Chef, der da mitmacht. Die Regel ist doch die, dass heute ohne wenigstens Überstunden zu leisten, gar keine Anerkennung deiner Person mehr stattfindet.

 

Es gibt Wege, die es ermöglichen die Zeit, die du bei und mit deiner Haupteinnahme-Quelle verbringst zu reduzieren, mehr Zeit für dich gewinnst, dabei auf einem zweiten Gleis eine Nebenstrecke eröffnest, die früher oder später die Möglichkeit bieten kann, mit einer von dir selbst bestimmten Arbeitsweise und Arbeitsaufwand eine Einkunftsquelle zu erschließen, die für ein glückliches und ausgeglichenes Leben reicht. Einziger Wermutstropfen dabei ist, wie eben schon geschrieben, der zusätzliche Arbeitsaufwand. Aber wie mein Opa schon gesagt hat: "... von Nix kommt Nix!"

 

Ein weiterer Weg wäre: – sparen ...

 

Meine Passion ist, Menschen zu zeigen, wie diese Nebenstrecke gebaut, eröffnet und in Betrieb gehalten wird. Wie du früher oder später, ganz in deiner eigenen Geschwindigkeit, den Umstieg meisterst, um nicht so zu enden wie ich.

Ich hatte vor Jahren niemanden, der mir diese Zeilen zu lesen gegeben hat. Niemand hat mich darauf hinwies, dass ein „WEITER-HÖHER-SCHNELLER“ mich derart auf den Boden der Tatsachen zurückholte, mich krank machte und meine Leistungsfähigkeit dauerhaft so einschränkt, dass ich nicht mehr an ein normales 8/5 denken brauche.

 

Pass auf dich auf – pass auf deine Gesundheit auf – DU HAST NUR DIE EINE!


oder...

"Arbeite um zu leben und lebe nicht um zu arbeiten!